Zahnpflegelexikon

Schön, dass Du den Dingen auf den Grund gehst! Unser kleines Zahnpflegelexikon versorgt Dich mit dem nötigen Wissen, um Dich und Deine Zähne zum Strahlen zu bringen.

Anfärbetabletten

Es gibt spezielle Kautabletten, die bakterielle Beläge auf Deinen Zähnen einfärben und sie fürs bloße Auge sichtbar machen. Diese Plaquekontrolle hilft Kindern spielerisch die richtige Zahnpflege zu lernen und sie ermöglicht Erwachsenen, Putzschwächen zu erkennen und zu beheben.

Bürsten

Handzahnbürste oder elektrische Zahnbürste: Welche putzt besser? Natürlich kannst Du auch mit der Handzahnbürste Deine Zähne einigermaßen gut reinigen, wenn Du mit der geeigneten Technik und lange genug putzt. Erfahrungsgemäß halten viele Menschen von Handzahnbürsten jedoch nicht die mindestens erforderlichen zwei Minuten durch. Elektrische Zahnbürsten – wie unsere happybrush – führen zusätzlich die richtigen Putzbewegungen automatisch aus, die Anwendung ist einfach deutlich bequemer. Studien zeigen zudem, dass elektrische Zahnbürsten bakterielle Beläge besser beseitigen als Handzahnbürsten. Aus diesem Grund haben wir auch die happybrush Schall-Zahnbürste entwickelt: Um Dich und Deine Zähne glücklich zu machen.

Ernährung

Eine vollwertige Ernährung wirkt sich auch positiv auf die Mundgesundheit aus. Kauintensive Lebensmittel wie Vollkornbrot, Müsli, Rohkost und Obst fördern die Durchblutung des Zahnfleischs und den Speichelfluss – der Speichel spült Bakterien weg und versorgt Deine Zähne mit wichtigen Mineralien.

Fluoride

Fluoride härten den Zahnschmelz und beugen Karies vor, wenn sie kontinuierlich zugeführt werden und am besten durch den täglichen Gebrauch einer fluoridhaltigen Zahnpasta – wir empfehlen die happybrush SuperMint (klar, oder?). Die aus der Zahncreme auf die Zähne gelangenden Fluoride bilden eine Art Schutzfilm, der Säuren abfangen kann. Darüber hinaus dringen Fluoride auch in bakterielle Beläge ein, stören den Stoffwechsel der Keime und bremsen so deren Angriff auf den Zahnschmelz. Der deutliche Rückgang von Karies in den letzten Jahrzehnten wird vor allem auf die zunehmende Verbreitung fluoridhaltiger Zahnpasten zurückgeführt.

Interdentalbürsten

Etwa 40 Prozent aller bakteriellen Beläge bilden sich in den Zahnzwischenräumen – hier sind sie mit der normalen Zahnbürste nicht zu erreichen. Um diese Nischen noch besser zu säubern, greifst Du am besten auf spezielle Hilfsmittel zurück: Zahnseide oder Interdentalbürsten. Letztere eignen sich immer dann, wenn die Zahnzwischenräume am Zahnfleischsaum nicht sehr eng sind. Interdentalbürsten sind leicht anzuwenden – einfach behutsam in den Zwischenraum einführen und vorsichtig mehrfach hin und her bewegen. Entscheidend ist die Wahl der richtigen Größe: Lässt sich das Bürstchen nur mit Druck in die Lücke schieben, ist es zu groß. Besteht dagegen zu viel Spielraum, erfolgt keine optimale Reinigung. Dein Zahnarzt oder sein Prophylaxe-Assistent erklärt Dir sicher gerne den Gebrauch der Zwischenraumbürsten.

Kaugummi

„Zweimal täglich Zähneputzen“ – so lautet die Grundregel der Mundhygiene. Dabei kommt die Zahnbürste am besten morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafen gehen zum Einsatz. Aber auch zwischendurch kannst Du etwas für Dein strahlendes Lächeln tun: Indem Du nach dem Mittagessen oder im Anschluss an Zwischenmahlzeiten einen zuckerfreien Kaugummi kaust. Dadurch fließt mehr Speichel, der Säuren aus Speisen oder Getränken neutralisiert und den Zahnschmelz festigt.

Kontrolle

Selbst wenn Du konsequent und gründlich mit unserer happybrush putzt (sehr gut!) kannst Du nicht hundertprozentig verhindern, dass sich an schwer zugänglichen Stellen Karies oder Zahnstein bildet oder sich das Zahnfleisch entzündet. Deshalb sind die halbjährlichen Kontrollen beim Zahnarzt so wichtig: Er kann Erkrankungen im Mundraum schon im Frühstadium erkennen. Bei rechtzeitiger Diagnose ist fast immer eine schonende und schmerzarme Behandlung möglich, größere Schäden werden von vornherein vermieden.

Mundtrockenheit

Wenn die Spucke wegbleibt, steigt das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen. Mundtrockenheit (der Zahnarzt spricht von Xerostomie – hört sich aber komplizierter an als es ist) tritt relativ häufig auf. Ursache ist nicht nur die mit dem Alter abnehmende Speichelsekretion. Sehr oft ist Mundtrockenheit eine Nebenwirkung medikamentöser Behandlungen: Mehr als 400 Arzneien können zur Unterfunktion der Speicheldrüsen führen – dazu zählen Blutdrucksenker, Asthmamittel, Medikamente gegen Blasenschwäche, Mittel gegen Sodbrennen, Antihistaminika sowie Beruhigungs- und Schlafmittel. Eine wirksame Maßnahme bei Mundtrockenheit ist die gezielte Stimulation der Speicheldrüsen durch kräftiges Kauen fester, faserreicher Lebensmittel. Zwischen den Mahlzeiten empfiehlt sich die regelmäßige Anwendung zuckerfreier Kaugummis.

Naschen (mmmhhh...)

Zucker schadet den Zähnen, das weiß eigentlich jeder. Dennoch musst Du nicht komplett auf Süßigkeiten verzichten. Denn entscheidend für die Zahngesundheit ist weniger die Gesamtmenge des verzehrten Zuckers als vielmehr die Häufigkeit des Konsums: Wird öfter zwischendurch genascht, bekommen die Kariesbakterien immer wieder Nachschub und produzieren ständig Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Die Kariesgefahr lässt sich deutlich reduzieren, wenn Du Schokolade, Kekse oder Kuchen nur direkt nach einer Hauptmahlzeit genießt.

Professionelle Zahnreinigung

Optimale Ergänzung der normalen Zahnpflege ist die professionelle Zahnreinigung (PZR) in der Praxis: Sie wird vom Zahnarzt oder einer speziell ausgebildeten Fachkraft durchgeführt. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass eine regelmäßig durchgeführte PZR sowohl Karies als auch Zahnfleischentzündungen effektiv vorbeugt. Der Umfang einer professionellen Zahnreinigung richtet sich nach der individuellen Situation des Patienten.

Putztechnik

Richtiges Zähneputzen ist mit happybrush gar nicht schwer. Ganz wichtig: Nicht schrubben, lass happybrush die Arbeit machen. Setze den Bürstenkopf in einem 45-Grad-Winkel an und führe ihn mit streichenden Bewegungen und nur leichtem Druck vom Zahnfleisch aus über Deine Zähne. Beginne am Ende Deines oberen Zahnbogens und führe die Bürste dann erst außen, dann innen über Deine Zähne. Wiederhole dasselbe für Deinen unteren Zahnbogen. Deine Kauflächen reinigst Du mit Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen. Nach 2 Minuten ist der reguläre Putzzyklus vorbei und Du kannst Bereiche mit Verfärbungen polieren. Achte generell darauf, nicht zu kräftig zu putzen.

Zahnseide

Sind die Zahnzwischenräume eng, ist Zahnseide zur Reinigung das Mittel der Wahl. Verwende die Zahnseide am besten abends vor dem normalen Zähneputzen. Lass Dir die korrekte Anwendung von Deinem Zahnarzt zeigen. Falls Dir das Putzen mit Zahnseide Schwierigkeiten bereitet, hilft ein spezieller Halter, in den die Zahnseide fest eingespannt wird.

Zungenreinigung

Zur perfekten Mundhygiene gehört auch die Reinigung der Zunge. Denn auf ihrer rauen Oberfläche siedeln sich Bakterien besonders gerne an – sie können nicht nur Mundgeruch verursachen, sondern auch die Bildung von Zahnbelägen begünstigen.