Zahnschmelz

Was ist Zahnschmelz?

Die härteste Substanz in Deinem Körper ist nicht der Knochen und auch nicht Dein Bizeps: der Zahnschmelz hält diesen Titel! Er bedeckt den Hauptteil der Zähne, das Dentin (oder auch Zahnbein), und schützt diesen. Der Zahnschmelz ist dabei eine Mischung aus Calcium, Phosphor, Natrium und Magnesium, auch Hydroxylapatit genannt. Da er aus abgestorbenen Zellen besteht, enthält er kein Nervengewebe und ist somit sehr widerstandsfähig. Aus diesem Grund kann er sich aber auch nicht selbst reparieren, wenn er reißt oder absplittert. Wenn diese bis zu 2,5 Millimeter dicke Schutzschicht kaputt ist, sind unsere Zähne nicht mehr ausreichend vor Karies, Abnutzung und Reizungen geschützt.

Starker Zahnschmelz

Warum ist der Zahnschmelz so wichtig?

Der Schmelz des Zahnes bildet die natürliche Schutzhülle dessen. Sowohl vor Reizen, Schädigungen sowie vor Temperatureinflüssen und dem Befall von Karies schützt er Deine Zähne. Ist diese Hülle nicht mehr intakt, so kann es zu verschiedenen Auswirkungen kommen. Neben der Schmerz- und Überempfindlichkeit ist in jedem Fall eine verstärkte Anfälligkeit von Karies nachzuweisen.

Da Deine Zähne täglich Angriffen durch säurehaltige Nahrungsbestandteile ausgesetzt sind, ist es wichtig auf sie zu achten. Dein Speichel sorgt zwar mit seinen enthaltenen Enzymen für eine Neutralisierung des pH-Wertes und schützt somit Deine Zähne samt Zahnschmelz, doch Du selbst kannst auch aktiv Einfluss auf den Zustand Deines Zahnschmelzes nehmen.

Wie macht sich Zahnschmelzabbau bemerkbar?

Häufig sind Risse, Splitter, Kerben, offensichtliche Verfärbungen oder übermäßige Temperaturempfindlichkeit der Zähne Anzeichen für die Abrasion Deines Zahnschmelzes. Da er für das natürliche Weiß Deiner Zähne verantwortlich ist, tritt bei sinkendem Schmelzgehalt darüber hinaus das gelblich erscheinende Zahnbein zusehends in den Vordergrund.

Zahnschmelz: Was ihn stärkt

Du kannst bei deinem Lebensmittel-Einkauf darauf achten, säurearme Produkte mit vielen Mineralien zu kaufen. Vielleicht gibt’s demnächst öfter Schwarzbrot statt Pralinen oder Kokos- statt Palmöl. Auch Zahnpasten können hilfreich sein. Hast du schon mal unsere SuperCoco mit Kokosnussextrakt probiert?

Zahnschmelz: Was ihm schadet

In erster Linie setzen säurehaltige Getränke oder Nahrungsmittel dem Zahnschmelz stark zu. Wie Eistee und Cola enthält auch der vermeintlich gesunde Fruchtsaft einen guten Teil Fruchtsäure. Die Folge: Der pH-Wert des Speichels sinkt und wertvolle Mineralstoffe werden aus dem Zahnschmelz herausgelöst. Das traurige Ergebnis: Die Zähne entkalken und bekommen über kurz oder lang Löcher. Starker Konsum von säurehaltigen Lebensmitteln kann somit die Ursache von Zahnerosion, dem Abbau von Zahnschmelz, sein – und somit Karies.
Der Weiteren sind Sod- oder Magenbrennen kontraproduktiv für den Erhalt deines Zahnschmelzes. Auch Mundtrockenheit, genetische Erbkrankheiten und Magen-Darm-Probleme können hier negative Auswirkungen haben; ebenso Medikamente wie Aspirin und Antihistaminika.
Weißmacher-Zahncremes mit dem Wirkstoff Titandioxid sind ein weiterer Faktor der Zahnerosion verursachen kann. Dauerhaft genutzt können sie darüber hinaus sogar zu noch mehr Verfärbungen führen. Wenn Whitening für dich ein interessantes Thema ist, dann haben wir noch mehr Infos für Dich.

Zahnstruktur

Wie bewahre ich den Zahnschmelz?

Zähneputzen ist die klassische Art der Vorsorge: Täglich zur Bürste zu greifen hilft den Zahnschmelz zu erhalten und die Zähne vor Karies und anderen Krankheiten zu bewahren. Darüber hinaus ist die Wahl der richtigen Zahnpasta ein entscheidender Punkt. Unsere Zahnpasten von happybrush enthalten alle einen für Erwachsene empfohlenen Natriumfluoridgehalt von 1450ppm. Grundsätzlich ist jedoch zu sagen, dass das Putzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta Deiner Zähne widerstandsfähiger gegen Säuren macht und vielleicht sogar dabei hilft, Karies in einem sehr frühen Stadium umzukehren.
Gurgeln mit fluoridhaltigem Mundwasser und die Nutzung von einem Fluoridgel können Alternativen zu fluoridhaltiger Zahnpasta sein. Sprich doch bei der nächsten Prophylaxe mit deinem Zahnarzt darüber, welche die beste Option für Dich darstellt.
Einen weiteren entscheidenden Faktor bei der Erhaltung des Zahnschmelzes stellt die richtige Putztechnik dar. Gerade bei älteren Patienten können Schmelzrisse und keilförmige Defekte falschem Putzen zugeordnet werden. Deshalb gilt grundsätzlich: Nicht zu viel Druck beim Zähneputzen ausüben! Detailliertere Informationen zur richtigen Putztechnik findest du aber hier.

Habe ich zu wenig Zahnschmelz?

Die Merkmale, an denen Du Zahnschmelzabbau leicht erkennen kannst, haben wir oben bereits aufgelistet. Risse, Empfindlichkeiten und gelblich erscheinende Zähne können die ersten Anzeichen sein. Da diese aber individuell verschieden ausgeprägt sein können frage hierzu jedoch am besten mal bei Deinem Zahnarzt nach!

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