SAUBERE ZÄHNE - SAUBERE OZEANE

Die Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. (oeoo) befasst sich mit dem Thema Umweltschutz, im Besonderen dem Gewässer- und Küstenschutz.

Das Ziel: Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts um Gewässer weltweit von Plastikmüll, aber auch Öl und Schadstoffen zu befreien. Derzeit befinden sich etwa 150 Millionen Tonnen Plastik in unseren Weltmeeren und jedes Jahr kommen mehr als 10 Millionen Tonnen hinzu. Wenn die Verschmutzung nicht enorm abnimmt, sollen laut einer UN Studie bis zum Jahre 2050 mehr Plastikteile als Fische in unseren Meeren schwimmen.

Zusammen mit oeoo möchten wir dem entgegenwirken! Im mehrstufigen Konzept der „Maritimen Müllabfuhr“ wird Plastikmüll von speziellen Müllsammelschiffen gesammelt und anschließend verwertet bzw. in Öl rückverwandelt. Aus einer Tonne vor sortierten Plastikmülls ließen sich so ca. 800 Liter Öl rückgewinnen.

Zudem engagiert sich der Verein oeoo national und international in den Bereichen Ölreinigung, Mikroplastik sowie in Forschung, Bildung und Dokumentation zum Thema Marine Littering, um mittel- bis langfristig eine Änderung des Verhaltens der Menschen in Bezug auf (Plastik-)Müll zu erreichen.

Mit unserer Ocean Edition möchten wir oeoo auf der Mission unterstützen, unsere Ozeane sauber zu halten. Deshalb geht ein Teil der Einnahmen der Eco VIBE 3 Ocean Edition an das oeoo Projekt "Ocean Clean Ups in Rio de Janeiro".

ÜBER DAS PROJEKT

Ocean Cleanups an den Stränden und Buchten von Rio de Janeiro

Im politischen Klima Brasiliens wird Umweltschutz noch ziemlich klein geschrieben. Rio de Janeiro ist eine südamerikanische Megacity mit enormen Müllproblemen. Vor allem die Gewässer vor Rio de Janeiro sind extrem verschmutzt – der Großteil davon ist Plastikmüll.

In erster Linie ist die große Guanabara-Bucht schwer betroffen von Abwässern der Schwerindustrie, Fäkalien, Müll und Chemie. Eine Studie der Heinrich-Böll-Stiftung sprach bereits 2014 von rund 18.000 Litern Abwasser pro Sekunde, die in die Bucht fließen. Wissenschaftler brasilianischer Forschungsinstitute sehen in der Verschmutzung eine Bedrohung für Mensch und Natur und schätzen das Ausmaß an Krankheiten, die bei Kontakt mit dem Wasser der Guanabara–Bucht übertragen werden, als gefährlich hoch ein.

In enger Kooperation mit zwei lokalen Fischergemeinschaften werden Strände in der stark mit Plastikmüll verschmutzten Guanabara Bucht, sowie an der Atlantikküste vor Rio gereinigt. In einem ersten Reinigungsprojekt wurden im Dezember 2020 bis zu 40 Tonnen Plastikmüll aus der Bucht geholt.

Schulprojekt mit Kindern aus den Favelas in Rio

Zusammen mit der lokalen NGO Futurobom und dem Colibri-Kollektiv wird oeoo Brasil ein mehrjähriges Umweltbildungsprojekt für Kinder der öffentlichen Vidigal-Schule in den Favelas von Rio starten. Kindern im Alter von 9-10 Jahren werden zu Plastikmüll und Umweltschutz unterrichtet. Ziel ist es, die Kinder für die Verschmutzung des Meeres durch Plastik zu sensibilisieren. Im Rahmen des Projekts sollen auch gemeinsame Cleanups mit den Kindern an den lokalen Stränden in Rio durchgeführt werden.