DIE PERFEKTE KINDERZAHNPASTA?

 

Fragst Du Dich manchmal, was es mit bestimmten Inhaltsstoffen in Deinen Pflegeprodukten auf sich hat? Vielleicht hast Du auch schon mal über Fluorid in Deiner Zahnpasta nachgedacht. Aber was ist eigentlich mit dem Fluorid in der Zahnpasta Deines Kindes?

 

 

Warum brauchen wir Fluorid in der Zahnpasta?

Fluorid ist ein essenzielles Spurenelement und damit ein natürlicher Bestandteil unseres Körpers. Genau wie Kalzium sorgt es für einen gesunden Aufbau von Knochen und Zähnen. In kleinen Mengen kommen Fluoride auch in natürlichen Lebensmitteln vor, z.B. in schwarzem Tee oder in Meeresfrüchten.
Der Wirkmechanismus von Fluoriden beruht auf mehreren Faktoren. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Fluoride zum Schutz der Zahnhartsubstanz überwiegend auf der Zahnoberfläche wirken. Dort bilden sie gemeinsam mit Kalzium eine schwer lösliche Schicht von kleinen Kalziumfluoridkristallen, die wie ein Überzug auf der Zahnoberfläche liegen. Wenn Bakterien im Zahnbelag Säure produzieren, muss sie erst diesen Überzug durchdringen, bevor sie an den Zahn gelangt. Die Kristalle wirken also wie ein Schutzpuffer und können die Demineralisierung der Zähne stoppen.
Gleichzeitig unterstützen Fluoride die Remineralisation, indem sie dabei helfen, Calciumphosphate schneller wieder in den Zahnschmelz einzubauen. Das macht Deine Zähne resistenter. Fluoride beeinflussen auch den Bakterienstoffwechsel, indem sie bestimmte Enzyme hemmen und somit weniger zahnschädigende Säure entsteht.

 

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Ab wann sollte Dein Kind fluoridhaltige Zahnpasta benutzen?

 

Am besten, ab dem ersten Zahn. Besonders Milchzähne sind durch ihre dünnere Schmelzschicht und die geringere Mineralisation anfälliger für Karies als die bleibenden Zähne. Die Kalziumfluoridschicht kann sich so schon frühzeitig auf die Zähne Deines Kindes legen und damit Karies vorbeugen und den Zahnschmelz härten. Zum Putzen solltest Du, bzw. Dein Kleinkind zweimal täglich eine reiskorngroße Menge (1000ppm) oder zweimal täglich eine erbsengroße Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta (500ppm) verwenden. Ab einem Alter von sechs Jahren wird eine Zahnpasta mit einem höheren Fluoridgehalt (1000-1500ppm) empfohlen. Dann stehen nämlich die ersten Zahnwechsel an und die bleibenden Zähne brechen Schritt für Schritt durch.

 

MEHR ÜBER KINDERZÄHNE UND IHRE PFLEGE

 

 

Was passiert, wenn Dein Kind Zahnpasta verschluckt?

 

Die Sorge, dass das Verschlucken von Zahnpasta gesundheitsschädlich sei, ist unbegründet – zumindest, wenn wir von den üblichen, bzw. empfohlenen Mengen ausgehen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stellt fest: „Kinderzahnpasta (mit 0,05 % Fluoridgehalt) führt nach dem Essen von ca. 70 g, was einer ganzen Tube entspricht, allenfalls zu Bauchschmerzen. Eine Vergiftung ist nicht zu befürchten.“ Selbst bei einer Fluoridkonzentration von 1450 ppm, was knapp 0,15 % Fluoridkonzentration entspricht, sind, wenn man sich an die empfohlene Menge hält, keine schädlichen Nebenwirkungen zu befürchten.

 

Hier kannst Du mehr darüber lesen.

  

Was passiert, wenn sich Dein Kind die Zähne nicht (richtig) putzt?

 

Durch das Zähneputzen mit einer Zahnpasta ohne Fluorid sind Deine Zähne (oder die Deines Kindes) weniger gegen Säureangriffe geschützt und damit anfälliger für Karies (verlinken).

Trotzdem solltest Du auf die richtige Dosierung achten. Bei einer zu hohen Fluoridzufuhr kann, insbesondere bei Kindern, Zahnfluorose auftreten. Du erkennst sie an weißen Flecken oder Streifen im Zahnschmelz. Die Ursache hierfür ist meistens aber eine zu hohe systemische Fluoridzufuhr, z.B. durch Fluoridtabletten oder fluoridiertem Wasser. Das Risiko einer Überversorgung ist bei der richtigen Anwendung von Zahnpflegeprodukten äußerst gering. Unter Umständen kannst Du eine sogenannte „Fluoridanamnese“ mit dem Zahnarzt, bzw. der Zahnärztin durchführen, um eine systemische Überdosierung sicher auszuschließen.

Mit unserer Kinderzahnpasta brauchst Du Dir keine Sorgen um eine effektive Zahn- und Mundreinigung Deines Kindes machen! Sie enthält kein Mikroplastik und stärkt die Zähne mit einem ab sechs Jahren optimalen Fluorid-Gehalt von 1450 ppm. Das Kalzium unterstützt zusätzlich die Remineralisierung der Zähne. Nicht zuletzt sorgt unsere Kinderzahnpasta für frischen Atem und ein strahlendes Lächeln!

 

 

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